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SumUp vs. Zettle: Für wen ist welches Gerät die bessere Wahl?

SumUp vs. Zettle: Beide 1,39 % auf alle Karten. Die Unterschiede liegen bei Verfügbarkeit, Hardware-Ökosystem und PayPal-Anbindung — was 2026 entscheidet.

Von Ulf Mayer 28. August 2026 2 Min. Lesezeit
Zwei Kartenlesegeräte nebeneinander — SumUp vs. Zettle im direkten Vergleich

SumUp und Zettle sind nicht zufällig die beiden meistverkauften Kartenlesegeräte in Deutschland. Beide kosten nichts im Monat, verlangen keine Vertragsbindung und funktionieren mit dem Smartphone. Und trotzdem ist die Entscheidung zwischen ihnen keine Münzwurfsache — auch wenn der Preis jetzt identisch ist.

Die Gebührenstruktur: heute gleich

Seit 2026 berechnen beide Anbieter 1,39 % auf alle Karten — Girocard, Visa, Mastercard, Amex. Weder SumUp noch Zettle hat mehr einen Vorteil beim Girocard-Satz. Wer nur auf die Transaktionsgebühr schaut, findet zwischen den beiden Anbietern keinen Unterschied.

Rechenbeispiel bei 5.000 € Monatsumsatz, beliebiger Kartenmix:

SumUp 1,39 %Zettle 1,39 %
Monatliche Gebühren69,50 €69,50 €

Die Wahl hängt also an anderen Faktoren.

Direkter Vergleich: alle Daten

Su
SumUp Kartenlesegerät
Ze
Zettle (PayPal) Kartenlesegerät
Übersicht
Bewertung ★★★★☆ 4.4★★★★☆ 4.1
Hardware ab ab 34 €ab 29 €
Monatsgebühr 0 €0 €
Vertrag keine Bindungkeine Bindung
TSE optionaloptional
Märkte DE, AT, CHDE
Transaktionsgebühren
Girocard 1,39 %1,39 %
Visa / Mastercard 1,39 %1,39 %
American Express 1,39 %1,39 %
Akzeptierte Zahlungen
Girocard
Visa / Mastercard
Amex
Apple / Google Pay
Tap to Pay
Stärken
  • Einheitlicher Satz für alle Karten
  • Keine Vertragsbindung, kein Monatspreis
  • Optionaler Tarif „Zahlungen Plus" senkt auf 0,79 %
  • Riesiges Zubehör- & App-Ökosystem
  • Einheitssatz 1,39 % auf alle Karten
  • Kostenlose Kassen-App mit Inventar
  • PayPal-Auszahlung
Schwächen
  • 1,39 % über Dauer teurer als Staffel-Anbieter
  • Niedrigerer Satz nur mit 19 €/Monat-Abo
  • Auszahlung kann 2–3 Tage dauern
  • Nur in Deutschland verfügbar (kein AT/CH)
  • Zweitgerät kostet 79 €
Zu SumUp ↗ Zu Zettle (PayPal) ↗

Für wen ist SumUp die bessere Wahl?

  • Österreich und Schweiz — Zettle ist nur in Deutschland verfügbar; SumUp deckt DACH ab
  • Breites Hardware-Ökosystem — Solo Lite (34 €), Solo (79 €), Terminal (169 €), Tap to Pay
  • Großes Zubehör — SumUp Point of Sale, eigene Kasse, Bondrucker-Integration
  • DACH-Expansion — wer auch AT oder CH kassieren will

Für wen ist Zettle die bessere Wahl?

  • PayPal-Anbindung — Zettle gehört zu PayPal; Auszahlungen aufs PayPal-Konto ohne Umweg
  • Inventar-Management kostenlos — vollwertige Artikel- und Lagerverwaltung, ohne Aufpreis
  • Zweitleser — ein weiteres Gerät (PayPal Reader) kostet 79 €
  • PayPal-Ökosystem — wer PayPal bereits als Haupt-Zahlungsdienstleister nutzt

Redaktionelles Urteil

Einfacher Start ohne Präferenzen: Beide sind gleichwertig. Wer kein PayPal-Konto hat und ggf. AT/CH kassiert: SumUp. Wer PayPal-Konto hat und Inventar kostenlos braucht: Zettle.

Preissensible Händler mit hohem Volumen sollten zusätzlich myPOS (1,29 % im One-Tarif, Sofortauszahlung) und Flatpay (1,29 %, 36-Monats-Vertrag) vergleichen — beide sind günstiger als SumUp und Zettle.

Beide Anbieter haben keine Vertragsbindung — du kannst also ohne Risiko wechseln. Wer genau wissen will, was er bei seinem Umsatzprofil zahlt, rechnet das im Kostenrechner durch.