Stripe vs. Mollie im Vergleich 2026
Stripe und Mollie sind beides Omnichannele mit einheitlich 1,50 % Transaktionsgebühr — ohne Grundgebühr und Vertragsbindung. Bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: Stripe in DE/AT/CH, Mollie in DE/AT. Der Hardware-Einstiegspreis unterscheidet sich: Stripe ab 59 €, Mollie ab 95 €.
| St Stripe Omnichannel | Mo Mollie Omnichannel | |
|---|---|---|
| Übersicht | ||
| Bewertung | ★★★★☆ 4.3 | ★★★★☆ 3.6 |
| Hardware ab | ab 59 € | ab 95 € |
| Monatsgebühr | 0 € | 0 € |
| Vertrag | keine Bindung | keine Bindung |
| TSE | — | optional |
| Märkte | DE, AT, CH | DE, AT |
| Transaktionsgebühren | ||
| Girocard | 1,50 % | 1,50 % |
| Visa / Mastercard | 1,50 % | 1,80 % |
| American Express | 1,50 % | 2,10 % |
| Akzeptierte Zahlungen | ||
| Girocard | ✓ | ✓ |
| Visa / Mastercard | ✓ | ✓ |
| Amex | ✓ | ✓ |
| Apple / Google Pay | ✓ | ✓ |
| Tap to Pay | ✓ | ✓ |
| Stärken | ||
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| Schwächen | ||
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| Zu Stripe ↗ | Zu Mollie ↗ | |
Stripe vs. Mollie im Detail
Stripe und Mollie kommen beide aus der Online-Payment-Welt und haben ihr stationäres Angebot erst nachträglich ergänzt — Stripe Terminal seit 2018, Mollie Tap seit 2023. Das Alter des jeweiligen POS-Produkts ist auch der erste spürbare Unterschied.
Gebührenstruktur ist grundverschieden. Stripe berechnet einheitlich 1,5 % plus einen Fixbetrag (0,10 € stationär, 0,25 € online) auf jede Karte. Mollie differenziert nach Kartentyp: 1,5 % für Girocard, 1,8 % für Kreditkarten — ohne Fixbetrag. Bei kleinen Beträgen mit viel Girocard ist Mollie durch den fehlenden Fixbetrag günstiger; bei höheren Beträgen und viel Kreditkartenumsatz hat Stripe Vorteile.
Mollie ist tiefer in der DACH-Shop-Welt verankert. Wer bereits Shopware oder WooCommerce betreibt und Mollie als Online-PSP nutzt, bekommt mit Mollie Tap die stationäre Erweiterung ohne zweiten Vertrag — Online- und Ladenkasse laufen im selben Konto zusammen. Stripe lässt sich technisch genauso einbinden, verlangt aber mehr Entwicklungsarbeit oder den Umweg über ein Drittanbieter-Plugin.
Stripe ist die Wahl für Tech-Teams mit eigenen Anforderungen. Die API-Tiefe ist bei Stripe unerreicht: individuelle Checkout-Flows, 135+ Zahlungsarten online, volle Kontrolle über den Zahlungsprozess. Mollie ist dafür konzipiert, schnell und ohne große Entwicklungsarbeit produktiv zu sein — auf Kosten der Flexibilität.
Amex-Kosten und Länderabdeckung sprechen teilweise für Stripe. Beide Anbieter akzeptieren American Express stationär — Mollie berechnet 2,1 % am Terminal (online 2,90 % + 0,25 €), Stripe den Standard-Kartensatz von 1,5 % + 0,25 €. Bei Amex-Umsätzen ist Stripe damit günstiger. Bei der Länderabdeckung: Stripe Terminal ist in ganz DACH verfügbar; Mollie Tap aktuell in Deutschland und Österreich, aber noch nicht in der Schweiz.
Fazit: Wer bereits auf Shopware oder WooCommerce setzt und überwiegend Girocard-Kunden mit kleinen Beträgen hat, ist mit Mollie unkomplizierter und teilweise günstiger unterwegs. Wer technische Flexibilität, günstigere Amex- oder Kreditkarten-Konditionen oder stationäre Präsenz in der Schweiz braucht, liegt mit Stripe richtig.
Aktualisierung (29. Juni 2026): Die Mollie POS-Gebühren in diesem Artikel wurden aktualisiert. Aktuelle Sätze (Pay-as-you-go): 1,5 % Girocard, 1,8 % Kreditkarte, 2,1 % Amex. Einstiegsmodell Tap-Terminal: 95 € (zuvor 45 €). Mollie Tap ist jetzt auch in Österreich verfügbar.
Häufige Fragen zu diesem Vergleich
Welcher Anbieter ist günstiger: Stripe oder Mollie?
Kommt auf den Kartentyp an. Mollie berechnet für Girocard 1,5 % ohne Fixbetrag, Stripe 1,5 % + 0,10 € — bei kleinen Beträgen ist Mollie damit günstiger. Bei Kreditkarten: Mollie 1,8 %, Stripe 1,5 % + 0,10 €. Bei höherwertigem Kreditkartenanteil ist Stripe tendenziell preiswerter.
Welcher Anbieter ist besser für Shopware- oder WooCommerce-Shops?
Mollie. Die Plattform ist seit Jahren als Online-PSP fest in der DACH-Shop-Welt verankert und bietet native Integrationen für Shopware und WooCommerce. Stripe lässt sich technisch genauso anbinden, erfordert aber mehr Entwicklungsaufwand oder ein Plugin eines Drittanbieters.
Akzeptieren Stripe und Mollie American Express?
Ja, beide. Stripe berechnet Amex zum Standard-Kartensatz (1,5 % + 0,25 € online). Mollie unterstützt Amex ebenfalls, aber zu einem deutlich höheren Satz von 2,90 % + 0,25 € pro Transaktion. Wer viele Amex-Kunden hat, zahlt bei Mollie also spürbar mehr.
Welcher Anbieter eignet sich für Standorte außerhalb Deutschlands?
Stripe Terminal ist in der gesamten DACH-Region verfügbar. Mollie Tap ist in Deutschland und Österreich verfügbar, aber noch nicht in der Schweiz.
Wer nimmt welchen?
Tech-Teams, Online-First-Händler, Plattformen
- Keine Grundgebühr — zahle nur was du nutzt
- Tiefste API-Integration für individuelle Checkout-Flows
- Unterstützt Girocard stationär und 135+ Zahlungsarten online
Online-Händler mit stationären Standorten, Shopware-/WooCommerce-Nutzer
- Online- und POS-Payments in einem Konto vereint
- Tap-to-Pay über App (Mollie Tap)
- Keine Grundgebühr im Pay-as-you-go-Tarif
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