orderbird vs. ready2order im Vergleich 2026
orderbird und ready2order sind beides Kassensysteme. Die Girocard-Gebühr variiert: orderbird auf Anfrage, ready2order 1,23 %. Bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: orderbird in DE/AT, ready2order in DE/AT/CH.
| oB orderbird Kassensystem | r2 ready2order Kassensystem | |
|---|---|---|
| Übersicht | ||
| Bewertung | ★★★★☆ 4.0 | ★★★★☆ 4.2 |
| Hardware ab | ab 149 € | ab 279 € |
| Monatsgebühr | 99,9 € | 35,9 € |
| Vertrag | 12 Monate (MINI monatlich kündbar) | monatlich kündbar |
| TSE | integriert | integriert |
| Märkte | DE, AT | DE, AT, CH |
| Transaktionsgebühren | ||
| Girocard | auf Anfrage | 1,23 % |
| Visa / Mastercard | auf Anfrage | 1,23 % |
| American Express | auf Anfrage | 1,23 % |
| Akzeptierte Zahlungen | ||
| Girocard | ✓ | ✓ |
| Visa / Mastercard | ✓ | ✓ |
| Amex | ✓ | ✓ |
| Apple / Google Pay | ✓ | ✓ |
| Tap to Pay | ✓ | ✗ |
| Stärken | ||
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| Schwächen | ||
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| Zu orderbird ↗ | Zu ready2order ↗ | |
orderbird vs. ready2order im Detail
orderbird und ready2order sind beide iPad-/Tablet-Kassen mit TSE für den DACH-Raum, unterscheiden sich aber deutlich bei Preismodell, Vertragsbindung und Länderabdeckung.
Kartenzahlung: beide mit eigener Lösung, unterschiedlich transparent. orderbird PRO koppelt den Paketpreis an die orderbird-Kartenzahlung über Nexi — ohne sie kostet Paket S 119,90 statt 99,90 €/Monat. Die Transaktionsgebühren veröffentlicht orderbird nicht; sie stehen im individuellen Nexi-Vertrag. ready2order bietet mit readyPay eine eigene Kartenzahlung zu 1,23 % für alle Kartenarten, lässt aber auch einen frei wählbaren externen Payment-Partner zu.
Vertragsbindung ist der zweite große Unterschied. orderbird PRO bindet für 12 Monate, ready2order ist monatlich kündbar. Für Betriebe, die ein System zunächst testen oder saisonal flexibel bleiben wollen, ist das ready2order-Modell deutlich risikoärmer. (Die kleinere orderbird MINI gibt es ebenfalls mit Monatslizenz.)
Länderabdeckung spricht klar für ready2order. orderbird läuft in Deutschland und Österreich. ready2order deckt zusätzlich die Schweiz ab — wichtig, da das System ursprünglich für die österreichische RKSV entwickelt wurde und damit auch in Sachen Fiskalisierungs-Know-how im DACH-Raum breiter aufgestellt ist.
Branchentiefe spricht für orderbird, wenn der Fokus rein auf Gastronomie liegt. Tischverwaltung, Splitbill und durchdachte Bestellworkflows sind bei orderbird von Grund auf eingebaut. ready2order ist modularer angelegt — Gastro-, Retail- und Dienstleister-Funktionen lassen sich je nach Branche zubuchen, was branchenübergreifenden Betrieben (z. B. Café mit kleinem Shop) entgegenkommt.
Kosten: orderbird PRO startet bei 99,90 €/Monat (Paket S, 1 Lizenz, TSE inklusive, mit orderbird-Kartenzahlung). ready2order kostet 35,90 €/Monat plus 15,90 €/Monat für das in Deutschland verpflichtende TSE-Paket, dazu einmalig 99 € Aktivierung; mit Gastro-Paket (23,90 €) sind es 75,70 €/Monat. Hardware gibt es ab 279 € (readyMini). ready2order ist damit im laufenden Betrieb günstiger und ohne Mindestlaufzeit — orderbird ist dafür tiefer auf Gastronomie spezialisiert.
Fazit: Reine Gastronomiebetriebe in Deutschland oder Österreich, die maximale Gastro-Tiefe wollen und 12 Monate Bindung akzeptieren, sind mit orderbird gut bedient. Wer DACH-weit aktiv ist, Vertragsflexibilität braucht, veröffentlichte Kartengebühren will oder branchenübergreifend arbeitet, liegt mit ready2order vorn.
Häufige Fragen zu diesem Vergleich
Wie unterscheidet sich die Kartenzahlung bei orderbird und ready2order?
Beide haben eine eigene Kartenzahlung, aber unterschiedlich transparent. orderbird PRO koppelt den günstigeren Paketpreis an die orderbird-Kartenzahlung über Nexi; die Transaktionsgebühren veröffentlicht orderbird nicht, sie stehen im individuellen Vertrag. ready2order bietet mit readyPay 1,23 % pro Transaktion für alle Kartenarten und lässt auch externe Terminals zu.
Welches System lässt sich leichter wieder kündigen?
ready2order — monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit. orderbird PRO bindet für 12 Monate; nur die kleinere orderbird MINI gibt es auch mit Monatslizenz. Wer noch nicht sicher ist, ob das System langfristig passt, trägt mit ready2order weniger Risiko.
Welches System eignet sich für Standorte in der Schweiz?
Nur ready2order. orderbird ist auf Deutschland und Österreich beschränkt, ready2order deckt zusätzlich die Schweiz ab und ist damit die einzige DACH-weite Option der beiden.
Welches System ist stärker auf Gastronomie spezialisiert?
orderbird. Tischverwaltung, Splitbill und Bestellworkflows sind speziell für Restaurants und Cafés gebaut. ready2order ist breiter aufgestellt — Gastro, Retail und Dienstleister — und dadurch in der Gastro-Tiefe etwas weniger spezialisiert, dafür flexibler für branchenübergreifende Betriebe.
Wer nimmt welchen?
Gastronomie: Restaurants, Cafés, Bars — iPad-basiert
- Online-TSE in allen PRO-Paketen inklusive
- Tischverwaltung & Gastro-Workflows
- Kasse und Kartenzahlung aus einer Hand
KMU Gastro/Retail/Dienstleister, AT-Registrierkassenpflicht
- Stark bei RKSV (Österreich) & TSE (DE)
- Monatlich kündbar
- Eigenes Payment readyPay: 1,23 % für alle Karten
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