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EC-Gerät für Händler: Das beste EC-Kartenlesegerät 2026 im Vergleich

EC-Gerät kaufen oder mieten? Welches EC-Kartenlesegerät passt zu deinem Betrieb – Kosten, Vertrag, Gebühren und die besten Anbieter im Vergleich.

Von Ulf Mayer 27. August 2026 Aktualisiert 28. August 2026 11 Min. Lesezeit
Kartenterminal mit eingestecktem Chip beim Bezahlvorgang an der Ladentheke

Was Händler heute „EC-Gerät” nennen, heißt offiziell Kartenterminal oder Kartenlesegerät — der Begriff stammt aus der Zeit des Electronic-Cash-Systems, das die Bundesbank 1990 einführte. Das System selbst wurde 2011 abgelöst, der Begriff blieb. Wer heute ein EC-Gerät kaufen will, sucht nach einem modernen Kartenterminal, das Girocard, Visa und Mastercard akzeptiert — kontaktlos und per PIN.

Dieser Ratgeber klärt, welche EC-Kartenlesegeräte sich für welchen Betrieb eignen, was sie tatsächlich kosten und welche Anbieter 2026 empfehlenswert sind.

Was ist ein EC-Gerät?

Ein EC-Gerät ist ein Terminal, das Kartenzahlungen im Laden annimmt: Es liest den Chip oder das NFC-Signal der Karte, holt die Autorisierung beim Kartenherausgeber ein und bestätigt die Zahlung. Der Rest — Verrechnung, Auszahlung, Gebührenabrechnung — läuft im Hintergrund über den Acquirer.

Drei Bauformen sind heute relevant:

Bluetooth-Leser koppeln sich mit dem Smartphone und nutzen dessen Datenverbindung. Sie sind klein und billig, funktionieren aber nur, solange das Telefon danebenliegt und Empfang hat. Typisch: SumUp Solo Lite, Zettle Reader 2.

Eigenständige Terminals haben ein eigenes Display, eine eingebaute SIM-Karte und brauchen kein Smartphone. Sie kosten mehr, sind aber im Alltag deutlich robuster — besonders dort, wo das WLAN unzuverlässig ist. Typisch: SumUp Solo, myPOS Go, PAX A920Pro.

Softwarelösungen ohne Hardware — Tap to Pay — verwandeln ein NFC-fähiges Smartphone selbst ins Terminal. Kein Gerät, keine Anschaffungskosten, aber Abhängigkeit von Akku und Telefonmodell. Mehr dazu im Überblick zu SoftPOS.

Ein Hinweis zur Begrifflichkeit: Die „EC-Karte” heißt seit 2007 offiziell Girocard. Was das für die Akzeptanz bedeutet, klärt der Beitrag Girocard und EC-Karte.

EC-Gerät kaufen vs. mieten: Was rechnet sich?

Die Miete über die Hausbank ist der klassische Weg — und für kleine Betriebe fast immer der teurere. Ein gemietetes Terminal kostet typischerweise 15–30 € im Monat, dazu kommt ein Netzbetriebsentgelt von 3–8 € monatlich und die Transaktionsgebühr obendrauf. Über 36 Monate summiert sich allein die Grundgebühr auf 540–1.080 €, meist verbunden mit 24 bis 48 Monaten Vertragsbindung.

Ein gekauftes Gerät kostet einmalig 29–170 €. Bei einem Betrieb mit 3.000 € Kartenumsatz im Monat ist der Kaufpreis nach zwei bis vier Wochen wieder drin.

KaufenMieten (Hausbank)
Einmalkosten29–170 €0 €
Monatlich0 €15–30 € + Netzbetrieb
Bindungkeine24–48 Monate
Bei DefektNeukaufAustauschgerät inklusive
Kassenanbindungoft eingeschränktmeist vorhanden
Kosten über 3 Jahre29–170 €650–1.400 €

Die Miete hat trotzdem ihre Berechtigung: Wer ein Austauschgerät binnen 24 Stunden braucht, ein Terminal an eine bestehende Kassensoftware anbinden muss oder auf persönliche Betreuung Wert legt, bekommt das im Mietmodell mitgeliefert. Der detaillierte Vergleich steht im Beitrag Terminal über die Hausbank.

Zwischen beiden Modellen liegt eine dritte Option, die zunehmend verbreitet ist: kostenloses Gerät gegen Vertragsbindung. PAYONE und Flatpay stellen das Terminal gratis, binden dafür 24 bzw. 36 Monate. Wirtschaftlich ist das eine Miete, bei der die Hardware über die Transaktionsgebühr finanziert wird.

Die besten EC-Kartenlesegeräte 2026 im Vergleich

AnbieterGerätHardwareGebührBindungFür wen
SumUpSolo Lite / Solo34 € / 79 €1,39 % alle KartenkeineEinsteiger, mobil
ZettleReader 229 €1,39 % alle KartenkeinePayPal-Nähe, Retail
myPOSmyPOS Go0 €1,29 % (Plan One)keineSofortauszahlung
Viva.comTap to Pay / Terminal0 €0,85 % Debit / 1,69 % KreditkeineGirocard-lastige Betriebe
FlatpayPAX A920Pro0 €1,29 % alle Karten36 MonateGastro, ab 2.000 €/Mt
PAYONEAll Time Flexab 19 €0,89 % Giro / 1,90 % Kredit24 MonateMittelstand, Filialen

Stand: Anbieterangaben August 2026. Achtung beim Lesen solcher Tabellen: Ein einzelner Prozentwert sagt wenig, solange nicht klar ist, für welche Kartenart er gilt. SumUp, Zettle, myPOS und Flatpay rechnen mit einem Einheitssatz für alle Karten; Viva.com und PAYONE staffeln nach Kartenart — dort entscheidet dein Kartenmix über die tatsächlichen Kosten.

SumUp — der Standard ohne Bindung

1,39 % auf jede Karte, egal ob Girocard, Visa, Mastercard oder Amex. Keine Grundgebühr, keine Laufzeit. Der Solo Lite (34 €) braucht ein Smartphone, der Solo (79 €) läuft eigenständig mit Display und SIM. Auszahlung in der Regel binnen 1–3 Werktagen.

Wer regelmäßig höhere Umsätze macht, kann optional auf „Zahlungen Plus” wechseln: 19 € im Monat, dafür 0,79 % statt 1,39 % auf inländische EC- und Kreditkarten. Premium-, Auslands- und Amex-Karten bleiben bei 1,39 %. Der Break-even liegt bei rund 3.200 € Kartenumsatz monatlich — darunter ist der kostenlose Tarif günstiger.

SumUp ist selten der billigste Anbieter, aber der mit den wenigsten Fallstricken: kein Mindestumsatz, keine Kündigungsfrist, kein Restwert bei Vertragsende. Für Betriebe, die Kartenzahlung erst einmal ausprobieren, ist das den halben Prozentpunkt wert. Details in den SumUp Erfahrungen und der Gebührenübersicht.

Zettle — günstigster Einstiegspreis

Der Zettle Reader 2 kostet 29 € und hat ein eigenes Pinpad, die PIN wird also am Gerät eingegeben statt auf dem Smartphone. Der Satz liegt wie bei SumUp bei 1,39 % einheitlich. Die kostenlose Kassen-App mit Inventarverwaltung ist für kleine Einzelhändler das eigentliche Argument.

Zwei Einschränkungen: Zettle ist nur in Deutschland verfügbar — nicht in Österreich oder der Schweiz — und jedes Zweitgerät kostet 79 €. Mehr in den Zettle Erfahrungen.

myPOS — wenn das Geld sofort da sein muss

myPOS schreibt Kartenzahlungen in der Regel sofort gut, nicht erst nach ein bis drei Werktagen. Möglich wird das über ein eigenes europäisches Geschäftskonto mit IBAN, das jeder Händler bekommt. Für Betriebe, die aus dem Tagesumsatz Ware nachkaufen, ist das ein echter Liquiditätsvorteil — warum das zählt, erklärt der Beitrag zur Auszahlungsdauer bei Kartenzahlung.

Der Haken: Das Geld liegt zunächst auf dem myPOS-Konto, nicht auf dem gewohnten Geschäftskonto. Die Tarife sind gestaffelt — Plan One kostet nichts monatlich bei 1,29 %, Plan Plus 19 €/Monat bei 0,89 %, Plan Pro 39 €/Monat bei 0,79 %. Siehe myPOS Erfahrungen.

Viva.com — am günstigsten bei Girocard-Übergewicht

0,85 % auf inländische Debitkarten ist der niedrigste Satz im Feld. Kreditkarten kosten allerdings 1,69 %, Amex 2,75 %. Das macht Viva.com genau dann attraktiv, wenn der Kartenmix stark girocardlastig ist — im deutschen Einzelhandel und in der Gastronomie ist das der Normalfall.

Wer das prüfen will, findet die Methode im Beitrag Kartenmix analysieren. Bei einem Kreditkartenanteil über etwa 40 % kippt der Vorteil. Einschätzung: Viva.com Erfahrungen.

Flatpay — Flatrate mit Vor-Ort-Service

1,29 % auf alle Kartenarten, kostenloses PAX A920Pro, tägliche Auszahlung, Installation vor Ort. Dafür 36 Monate Bindung und ein Mindestumsatz von 2.000 € pro Monat und Terminal — wird der unterschritten, werden 50 € Ausgleichsgebühr fällig.

Zwei Punkte aus Händlergesprächen, die in Preislisten nicht auftauchen: Das PAX A920Pro nutzt WLAN und 4G gleichzeitig und schaltet bei WLAN-Ausfall automatisch um — in einem Gastronomiebetrieb mit unzuverlässigem Netz war das der ausschlaggebende Punkt. Und: American Express ist zwar technisch möglich, aber nicht standardmäßig aktiv. Wer Amex braucht, muss das vor Vertragsschluss separat beantragen, sonst werden Amex-Karten am Terminal abgelehnt — worauf dabei zu achten ist, steht unter American Express akzeptieren. Mehr zum Anbieter in den Flatpay Erfahrungen.

PAYONE — günstig bei Girocard, teuer bei Kreditkarte

Der Tarif All Time Flex wird oft mit „0,89 %” beworben — dieser Satz gilt aber nur für Girocard. Kreditkarten von Visa und Mastercard kosten 1,90 %, Firmenkarten 1,39 %, Nicht-EU-Karten 1,59 %. Dazu kommt eine Mindestgebühr von 0,15 € pro Transaktion, die bei kleinen Beträgen ins Gewicht fällt: Bei einem 5-€-Bon sind 0,15 € effektiv 3 %.

Damit ist PAYONE kein pauschal günstiger Anbieter, sondern einer, dessen Wirtschaftlichkeit vollständig am Kartenmix hängt. Ein Bäcker mit 85 % Girocard fährt hervorragend; ein Hotel mit hohem Kreditkartenanteil zahlt drauf. Die Hardware kostet einmalig 19 € (stationär) oder 29 € (mobil), die Bindung beträgt 24 Monate. Amex ist nicht standardmäßig enthalten.

Daneben gibt es All Card Flat, das Gerät und Transaktionen in einer Monatsgebühr ab 29,90 € bündelt, sowie PAYONE Classic mit 0,26 % auf Girocard bei 12,90 € Grundgebühr. PAYONE gehört zur DSV-Gruppe der Sparkassen-Finanzgruppe und ist auf Mittelstand und Filialbetriebe ausgelegt. Siehe PAYONE Erfahrungen.

Was kostet ein EC-Gerät im ersten Jahr wirklich?

Rechenbeispiel: 3.000 € Kartenumsatz pro Monat, also 36.000 € im Jahr. Kartenmix 70 % Girocard, 30 % Kreditkarte.

AnbieterHardwareGebühren Jahr 1Gesamt Jahr 1
Viva.com (Mischsatz ~1,10 %)0 €397 €397 €
PAYONE (0,89 % Giro / 1,90 % Kredit)19 €429 €448 €
Flatpay (1,29 %)0 €464 €464 €
myPOS Plan One (1,29 %)0 €464 €464 €
Zettle (1,39 %)29 €500 €529 €
SumUp Solo Lite (1,39 %)34 €500 €534 €
SumUp + Zahlungen Plus (0,79 % + 19 €/Mt)34 €284 € + 228 € Abo546 €
Hausbank-Miete (20 €/Mt + 0,9 %)0 €324 € + 240 € Miete564 €

Drei Dinge fallen auf. Erstens: Die Hardware ist fast irrelevant. Der Unterschied zwischen 0 € und 34 € Anschaffung verschwindet neben 150 € Gebührendifferenz.

Zweitens: Der oft beworbene 0,89-%-Satz von PAYONE macht den Anbieter hier nicht zum günstigsten. Weil die 30 % Kreditkartenumsatz mit 1,90 % zu Buche schlagen, liegt der effektive Mischsatz bei rund 1,19 % — deutlich näher an SumUp als die Werbung vermuten lässt. Wer diesen Vergleich mit dem beworbenen Einzelwert rechnet, verschätzt sich um über 100 € im Jahr.

Drittens: Monatsabos rechnen sich bei diesem Volumen noch nicht. SumUps Tarif „Zahlungen Plus” senkt den Satz auf 0,79 %, kostet aber 19 € monatlich — bei 3.000 € Umsatz landet man damit teurer als im kostenlosen Tarif. Der Break-even liegt bei rund 3.200 € Kartenumsatz im Monat. Bei myPOS greifen die Staffeln erst ab etwa 4.750 € (Plan Plus) bzw. 7.800 € (Plan Pro).

Die Rechnung dreht sich also mit dem Volumen — und mit dem Kartenmix. Wer 10.000 € im Monat überwiegend per Girocard umsetzt, spart mit einem gestaffelten Anbieter vierstellig im Jahr; wer viele Kreditkarten sieht, fährt mit einem Einheitssatz oft besser.

Wie sich Gebühren grundsätzlich zusammensetzen, erklärt der Beitrag zu den Kosten der Kartenzahlung; die Girocard-spezifischen Sätze stehen unter Girocard Kosten.

Welches EC-Gerät passt zu meinem Betrieb?

BetriebstypEmpfehlungWarum
Nebengewerbe, gelegentliches KassierenSumUp Solo LiteKein Mindestumsatz, keine Bindung
Marktstand, Foodtruck, HofladenSumUp Solo / myPOS GoEigene SIM, kein Smartphone nötig
Handwerk mit Zahlung beim KundenmyPOS GoSofortgutschrift, mobil
Einzelhandel mit WarenbestandZettle Reader 2Kostenlose Kassen-App mit Inventar
Gastronomie ab 2.000 €/MonatFlatpayFlatrate, Vor-Ort-Service, WLAN+4G
Girocard-lastiger BetriebViva.com0,85 % auf Debitkarten
Filialbetrieb mit Girocard-ÜbergewichtPAYONE0,89 % auf Girocard, Kassenanbindung

Branchenspezifisch wird es auf den Seiten zu Kartenzahlung im Handwerk und Kartenzahlung auf Events und Märkten.

Eine Frage sollte vor der Gerätewahl geklärt sein: Reicht ein Kartenleser oder braucht der Betrieb ein vollwertiges Kassensystem? Sobald Artikelverwaltung, Bonerstellung und TSE-Pflicht ins Spiel kommen, ist das Terminal nur ein Baustein. Die Abgrenzung klärt Kartenleser oder Kassensystem.

EC-Gerät ohne Vertragsbindung

Vier der sechs verglichenen Anbieter arbeiten ohne Mindestlaufzeit: SumUp, Zettle, myPOS und Viva.com. Du kaufst die Hardware, zahlst pro Transaktion und kannst jederzeit aufhören — es gibt keine Kündigungsfrist, weil es keinen laufenden Vertrag gibt.

Das ist in drei Situationen die richtige Wahl:

  • Saisonbetrieb. Wer nur von Mai bis September kassiert, zahlt bei Flatpay in den Wintermonaten 50 € Ausgleichsgebühr, weil der Mindestumsatz reißt.
  • Unsicheres Volumen. Solange nicht klar ist, wie viel tatsächlich per Karte bezahlt wird, ist eine 36-Monats-Bindung ein Risiko.
  • Zweitgerät für Spitzenzeiten. Ein zusätzliches Terminal für das Wochenende oder ein Event lohnt sich nur ohne laufende Kosten.

Wer bereits gebunden ist und wechseln will, findet Alternativen im Beitrag SumUp Alternative.

Ein Detail, das oft übersehen wird: Auch ohne Vertragsbindung gilt in der Regel eine Mindestbetragsgrenze nicht seitens des Anbieters, sondern seitens des Händlers — und die ist rechtlich heikel. Was erlaubt ist, steht unter Mindestbetrag bei Kartenzahlung.

Wer die Geräte direkt nebeneinander sehen will: Der Kartenterminal-Vergleich filtert nach Gebühr, Vertragsbindung und Verfügbarkeit im DACH-Raum. Eine breitere Gegenüberstellung der Geräteklassen steht unter Bestes Kartenlesegerät.

Häufige Fragen

Was kostet ein EC-Gerät für Händler?

Die Hardware liegt zwischen 0 € und rund 170 €: Flatpay und Viva.com stellen das Gerät kostenlos, PAYONE verlangt 19–29 € einmalig, SumUp startet bei 34 €, der Zettle Reader 2 kostet 29 €. Entscheidend sind aber nicht die Anschaffungskosten, sondern die Transaktionsgebühr — je nach Anbieter und Kartenart 0,79 % bis 1,90 %. Bei 3.000 € Monatsumsatz ergibt das rund 400 bis 550 € im Jahr.

Soll ich ein EC-Gerät kaufen oder mieten?

Für die meisten kleinen Betriebe ist Kaufen günstiger. Ein gekauftes Gerät kostet einmalig 29–170 € und ist nach wenigen Wochen amortisiert. Miete über die Hausbank kostet typischerweise 15–30 € monatlich plus Netzbetriebsentgelt — über drei Jahre also 540–1.080 €, oft mit 24- bis 48-monatiger Bindung. Miete lohnt sich, wenn Vor-Ort-Service, Austauschgerät und Kassenanbindung mit im Paket sind.

Welches EC-Gerät funktioniert ohne WLAN und ohne Smartphone?

Geräte mit eingebauter SIM-Karte: SumUp Solo (79 €), myPOS Go und das PAX A920Pro von Flatpay. Sie funken eigenständig über das Mobilfunknetz. Der SumUp Solo Lite und der Zettle Reader 2 brauchen dagegen ein gekoppeltes Smartphone als Datenverbindung.

Gibt es ein EC-Gerät ohne Vertragsbindung?

Ja. SumUp, Zettle, myPOS und Viva.com arbeiten ohne Mindestlaufzeit — du kaufst die Hardware und zahlst nur pro Transaktion. Die Anbieter mit kostenlosem Gerät binden dafür länger: PAYONE 24 Monate, Flatpay 36 Monate.

Braucht ein EC-Gerät eine TSE?

Nein — die TSE-Pflicht betrifft elektronische Kassensysteme, nicht das Kartenterminal selbst. Wer nur ein EC-Gerät ohne Kassensoftware nutzt, braucht keine TSE. Sobald das Terminal aber Teil eines Kassensystems mit Bonerstellung wird, greift die Pflicht.

Akzeptiert jedes EC-Gerät American Express?

Nein. SumUp, Zettle und myPOS schließen Amex zum jeweiligen Einheitssatz ein. Bei PAYONE ist Amex nicht standardmäßig enthalten und muss separat beantragt werden, bei Flatpay muss die Akzeptanz aktiv freigeschaltet werden — sonst lehnt das Terminal Amex-Karten ab.

Wie lange dauert es, bis das Geld auf dem Konto ist?

Bei SumUp und Zettle in der Regel ein bis drei Werktage, bei Flatpay am nächsten Werktag. myPOS schreibt sofort gut, allerdings auf das mitgelieferte myPOS-Geschäftskonto und nicht auf das gewohnte Girokonto.