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Omnichannel-Vergleich

Mollie vs. Adyen im Vergleich 2026

Mollie und Adyen sind beides Omnichannele — ohne Grundgebühr und Vertragsbindung. Die Girocard-Gebühr variiert: Mollie 1,20 %, Adyen auf Anfrage. Bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: Mollie in DE, Adyen in DE/AT/CH.

Mo
Mollie Omnichannel
Ay
Adyen Omnichannel
Übersicht
Bewertung ★★★★☆ 3.6★★★★☆ 4.2
Hardware ab ab 45 €kostenlos
Monatsgebühr 0 €0 €
Vertrag keine Bindungkeine Bindung
TSE optional
Märkte DEDE, AT, CH
Transaktionsgebühren
Girocard 1,20 %auf Anfrage
Visa / Mastercard 2,00 %auf Anfrage
American Express auf Anfrageauf Anfrage
Akzeptierte Zahlungen
Girocard
Visa / Mastercard
Amex
Apple / Google Pay
Tap to Pay
Stärken
  • Online- und POS-Payments in einem Konto vereint
  • Tap-to-Pay über App (Mollie Tap)
  • Keine Grundgebühr im Pay-as-you-go-Tarif
  • Bekannte Integration für Shopware, WooCommerce & Co.
  • Unified Commerce: Online, POS und Marketplace in einer Plattform
  • Interchange++ — vollständige Kostentransparenz statt pauschaler Prozentsätze
  • Nahezu alle Zahlungsmethoden weltweit verfügbar
  • Starkes Fraud-Management und Reporting (Adyen Data)
Schwächen
  • POS-Produkt deutlich jünger als das Online-Kerngeschäft (seit 2023)
  • Kreditkartengebühr mit 2,0 % teuer im Vergleich
  • Nur in Deutschland aktiv — kein AT/CH
  • Amex nicht unterstützt
  • Interchange++ komplex — erfordert Verständnis der Kartenkosten
  • Kein Self-Onboarding — Vertriebskontakt erforderlich
  • Optimale Konditionen erst ab relevantem Transaktionsvolumen
  • Keine native TSE-Lösung für Deutschland
Zu Mollie ↗ Zu Adyen ↗

Mollie vs. Adyen im Detail

Mollie und Adyen sind beide europäische Zahlungsdienstleister, die Online- und Offline-Zahlungen aus einer Plattform anbieten. Aber sie bedienen völlig unterschiedliche Unternehmensgrößen und Komplexitätsniveaus.

Mollie: Einfachheit für KMUs. Mollie wurde 2004 in Amsterdam gegründet und ist heute eine der meistgenutzten Zahlungsplattformen für kleine und mittlere Online-Händler in Deutschland und Benelux. Das Markenzeichen: unkomplizierte API-Integration für Shopware, WooCommerce, Magento und andere E-Commerce-Systeme. Seit 2023 gibt es mit dem Mollie Terminal auch ein stationäres Produkt — Online- und Offline-Umsätze laufen in einem Dashboard zusammen. Stationär: 1,2 % für inländische Debit, 2,0 % für Kreditkarten. Keine Grundgebühr im Pay-as-you-go-Tarif. Kein Vertrag. Kein Amex-Support.

Adyen: Infrastruktur für Mittelstand und Enterprise. Adyen wurde 2006 in Amsterdam gegründet und verarbeitet Zahlungen für globale Marken. Das Unternehmen folgt dem Unified-Commerce-Prinzip: Online, POS, Marketplace — eine Plattform, ein Stack. Das Gebührenmodell basiert auf Interchange++: Händler zahlen die echten Netzwerkkosten plus einen Adyen-Aufschlag — transparenter und günstiger als pauschale Modelle, aber komplex. Kein Self-Onboarding. Kein öffentlicher Standardpreis. Vertriebskontakt erforderlich.

Das Skalierungsproblem. Mollie ist für Betriebe bis zu einem gewissen Volumen ideal; Shopware-Integration in einer Stunde, erste Zahlung an Tag eins. Adyens Stärke beginnt da, wo Mollie an Grenzen stößt: multiple Märkte, sehr hohe Volumina, individuelle Checkout-Flows, Fraud-Management auf Enterprise-Niveau.

Fazit: Mollie ist die richtige Wahl für Online-Händler bis zur mittleren Größe, die schnell starten wollen und bestehende E-Commerce-Plugins nutzen — insbesondere bei Shopware oder WooCommerce. Adyen ist die Infrastruktur für Betriebe, die global skalieren, mehrere Kanäle zentralisieren und Interchange++-Konditionen mit Verhandlungsmacht ausnutzen wollen.

Häufige Fragen zu diesem Vergleich

Für wen ist Mollie geeignet — und für wen Adyen?

Mollie richtet sich an KMUs und Online-Händler, die mit wenig Aufwand Zahlungen integrieren wollen — besonders Shopware- und WooCommerce-Betriebe. Adyen adressiert Mittelstand und Enterprise: Betriebe mit Multi-Channel-Bedarf, internationalem Kundenstamm und Verhandlungsmacht beim Transaktionsvolumen. Kein Self-Onboarding, Vertriebskontakt erforderlich.

Was bedeutet Interchange++ bei Adyen?

Bei Adyen zahlen Händler die tatsächlichen Interchange-Kosten der Kartennetze plus einen transparenten Adyen-Aufschlag — kein pauschaler Prozentsatz. Das ist günstiger als pauschale Modelle bei relevantem Volumen, erfordert aber das Verständnis der Kostenstruktur: Verschiedene Kartentypen haben unterschiedliche Interchange-Sätze.

Kann ich Mollie auch für stationäre Zahlungen nutzen?

Ja — Mollie bietet seit 2023 ein stationäres POS-Produkt: Das Mollie Terminal ermöglicht Kartenzahlungen per Gerät (ab 45 €) oder Smartphone-App (Mollie Tap). Online- und Offline-Umsätze laufen in einem Dashboard zusammen. Das POS-Produkt ist jedoch deutlich neuer als das bewährte Online-Kerngeschäft.

Ist Mollie in Österreich und der Schweiz verfügbar?

Das Mollie-Terminal ist derzeit nur in Deutschland verfügbar. Mollies Online-Payment-Produkte sind in mehr Ländern aktiv. Adyen ist in der gesamten DACH-Region und weltweit verfügbar.

Wer nimmt welchen?

Mo Mollie

Online-Händler mit stationären Standorten, Shopware-/WooCommerce-Nutzer

  • Online- und POS-Payments in einem Konto vereint
  • Tap-to-Pay über App (Mollie Tap)
  • Keine Grundgebühr im Pay-as-you-go-Tarif
Ay Adyen

Mittelstand & Enterprise mit Multi-Channel- und Internationalisierungsbedarf

  • Unified Commerce: Online, POS und Marketplace in einer Plattform
  • Interchange++ — vollständige Kostentransparenz statt pauschaler Prozentsätze
  • Nahezu alle Zahlungsmethoden weltweit verfügbar

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