SumUp
KartenlesegerätDer bekannteste Kartenleser für mobile Kleinhändler — ohne Vertrag.
- Hardware
- ab 34 €
- Pro Monat
- 0 €
- Gebühr
- ab 1,39 %
- Vertrag
- keine Bindung
16 Anbieter, gegründet zwischen 1979 und 2022 — vom Sparkassen-Acquirer bis zum Kopenhagen-Startup. Wir trennen bewusst zwei Kategorien, die online ständig vermischt werden, und zeigen wie sich der Markt in den letzten Jahren verändert hat.
| Anbieter | Typ | Gegründet | Girocard | Kreditkarte | Monat | Vertrag | DACH | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nx Nexi | Kartenleser | 1979 | 0,22 % | 0,89 % | 19.95 € | 24 Monate | DE · AT | Details → |
| Ve Vectron | Kassensystem | 1990 | individuell | individuell | 34.9 € | flexibles Abo | DE · AT · CH | Details → |
| Ko KORONA POS | Kassensystem | 1994 | individuell | individuell | 49 € | monatlich kündbar | DE | Details → |
| Vi Viva.com | Kartenleser | 2000 | 0,30 % | 0,30 % | — | keine Bindung | DE · AT | Details → |
| Uz Unzer | Kartenleser | 2003 | 0,29 % | 0,99 % | 9.9 € | 24 Monate | DE · AT · CH | Details → |
| Mo Mollie | Kartenleser | 2004 | 1,20 % | 2,00 % | — | keine Bindung | DE | Details → |
| Ls Lightspeed | Kassensystem | 2005 | 1,50 % | 1,50 % | 69 € | 12 Monate | DE · AT · CH | Details → |
| Ze Zettle (PayPal) | Kartenleser | 2010 | 0,95 % | 2,75 % | — | keine Bindung | DE | Details → |
| oB orderbird | Kassensystem | 2011 | 1,75 % | 1,75 % | 22 € | 12 Monate | DE · AT | Details → |
| Su SumUp | Kartenleser | 2012 | 1,39 % | 1,39 % | — | keine Bindung | DE · AT · CH | Details → |
| Lf LocaFox | Kassensystem | 2013 | individuell | individuell | 39 € | monatlich kündbar | DE | Details → |
| my myPOS | Kartenleser | 2014 | 0,90 % | 1,30 % | — | keine Bindung | DE · AT · CH | Details → |
| r2 ready2order | Kassensystem | 2015 | individuell | individuell | 34.9 € | monatlich kündbar | DE · AT · CH | Details → |
| Th Tillhub | Kassensystem | 2015 | individuell | individuell | 29.8 € | auf Anfrage | DE | Details → |
| PO PAYONE | Kartenleser | 2016 | 0,89 % | 0,89 % | — | 24 Monate | DE | Details → |
| Fp Flatpay | Kartenleser | 2022 | 1,29 % | 1,29 % | — | 36 Monate | DE | Details → |
Gebühren Stand 05–06/2026. „individuell" = Konditionen werden einzeln verhandelt. Alle Angaben ohne Gewähr.
Günstige Hardware, meist ohne Vertrag, Abrechnung pro Transaktion. Ideal für mobile und kleinere Betriebe.
Der bekannteste Kartenleser für mobile Kleinhändler — ohne Vertrag.
Kartenleser mit PayPal-Anbindung und solidem Kassen-/Inventar-Tool.
Sofort-Auszahlung aufs eigene Konto — gut für internationalen Einsatz.
Tap-to-Pay-Vorreiter mit eigener BaFin-Lizenz und sehr niedrigen Sätzen.
Einheitliche Flatrate für alle Karten — mit kostenlosem Terminal und Vor-Ort-Service.
Großer europäischer Acquirer (ehem. Concardis) mit SmartPOS und niedrigem Einstiegssatz.
Kostenloses Gerät, Staffelpreise — auf Mittelstand & Filialen ausgelegt.
Vollservice-Zahlungsanbieter (ehem. heidelpay) — Online und POS aus einer Hand.
Online-Payment-Plattform mit eigenem Terminal — für Händler, die online und stationär kassieren.
Mit Warenwirtschaft, TSE/Fiskalisierung und Tischverwaltung. Für Gastronomie und etablierten Einzelhandel.
Flexibles Kassensystem aus Österreich — stark bei RKSV & DACH-Fiskalisierung.
Die bekannte iPad-Kasse für kleine Gastronomie und Retail.
Vollintegriertes POS für anspruchsvolle Gastronomie & Retail.
Cloud-Kassensystem (iPad) für Retail, Gastro & Dienstleister — TSE inklusive.
Robuste Kassensysteme für Gastronomie, Bäckerei & Handel — als flexibles Abo.
Bewährte deutsche Cloud-Kasse mit 30.000+ Installationen — für Retail, Gastro und Bäckerei.
Berliner Omnichannel-Kassensystem mit Online-Shop-Anbindung — TSE-konform, für KMU.
Angeordnet nach Gründungsjahr — wie Elemente nach ihrer Ordnungszahl. Oben: ältere Anbieter, unten: die Pioniere der mobilen Zahlungsrevolution.
Von der Sparkassen-Acquiring-Infrastruktur der 1980er bis zum Smartphone-Terminal 2024 — ein Markt im permanenten Umbruch.
Kartenzahlung war Bankdomäne. Für ein Terminal brauchtest du einen Vertrag mit Acquirer, 2-Jahres-Bindung, Monatsgebühr, undurchsichtige Abrechnungen. Vectron und Concardis (heute Nexi) stammen aus dieser Welt.
iZettle (2010) und SumUp (2012) erfanden das Modell neu: kleiner Dongle, Smartphone-App, keine Monatsgebühr. Kartenakzeptanz wurde vom Bankprodukt zur Consumer-App. Erstmals konnten Marktstände und Kleinsthändler mitmachen.
orderbird, Tillhub und ready2order etablierten das iPad-Kassensystem im DACH-Markt. Parallel skalieren SumUp und iZettle aggressiv — iZettle wird 2018 für 2,2 Mrd. USD von PayPal übernommen, dem damals größten FinTech-Exit Europas.
Concardis fusioniert mit Nets zur Nexi-Gruppe. COVID-19 verdoppelt die DACH-Bereitschaft zu Kartenzahlung innerhalb eines Jahres. Die kontaktlose Zahlungsgrenze steigt von 25 € auf 50 €, dann entfällt sie weitgehend. Tap-to-Pay beginnt sich durchzusetzen.
Flatpay tritt mit radikaler Vereinfachung an: ein Satz für alle Karten, kostenloses Terminal. Viva.com und andere rollen Tap-to-Pay auf dem Smartphone aus — das Kartenlesegerät wird optional. Maestro-Abschaltung 2027 zwingt alle Händler zu girocard/V-Pay oder Visa/MC.
Als Concardis gegründet; fusionierte 2019–2020 mit Nets/Nexi zur größten europ. Payment-Gruppe
Ältester Hersteller im Vergleich; entwickelt und fertigt eigene POS-Hardware
COMBASE AG; eine der ältesten Cloud-Kassenlösungen Deutschlands mit 30.000+ aktiven Installationen in Retail, Gastro und Bäckerei
Als Viva Wallet gestartet; eine der wenigen Payment-Plattformen mit eigener Banklizenz (BaFin)
Als heidelpay gegründet; 2021 unter Dachmarke Unzer zusammengeführt (inkl. Lavego, Clearhaus)
Ursprünglich Online-PSP für Shopware/WooCommerce; seit 2023 auch mit eigenem POS-Terminal (Mollie Tap) im stationären Handel
Börsennotiert (NYSE/TSX); inzwischen über Zukäufe zum globalen Omnichannel-POS gewachsen
Als iZettle Pionier des mobilen Kartenlesers in Europa; 2018 für 2,2 Mrd. USD von PayPal übernommen
Erstes iPad-Kassensystem speziell für die deutsche Gastronomie; immer noch in Berlin entwickelt
Mitbegründer des „Pay-per-Transaction"-Modells; heute über 4 Mio. Händler in 35+ Ländern
2020 von der ANKER-Gruppe übernommen; Omnichannel-Ansatz verbindet stationäre Kasse mit integriertem Online-Shop
Differenzierung durch sofortige Auszahlung auf IBAN-Konto; heute in 30+ EU-Ländern aktiv
Von Anfang an auf DACH und RKSV (AT) ausgerichtet; 2023 von Zucchetti übernommen
Cloud-POS auf iPad-Basis; fokussiert auf Retail- und Gastro-Middleware mit offenen Schnittstellen
Entstand aus der Sparkassen-Payment-Konsolidierung (BS PAYONE + ehem. Ingenico-Teile); direkte Acquiring-Lizenz
Neuester Marktteilnehmer; Flatrate-Modell als Reaktion auf wachsende Gebühren-Komplexität
Wir nehmen Anbieter auf, die aktiv im DACH-Markt verfügbar sind und für Kleinunternehmen, Selbstständige oder den stationären Handel relevant sind. Reine Großkunden-Acquirer, Banking-Apps ohne POS-Fokus und Anbieter ohne nennenswerte DACH-Nachfrage bleiben außen vor.
Die Bewertungen sind redaktionelle Einschätzungen auf Basis von Gebührentransparenz, Vertragsbedingungen, Hardwarequalität, Kundensupport und Marktreife – kein Durchschnitt aus Nutzerbewertungen. Sie spiegeln wider, wie gut ein Anbieter für typische Kleinhändler im DACH-Raum geeignet ist.
Ja – wir erhalten bei manchen Anbietern eine Provision, wenn über unsere Links ein Vertrag zustande kommt. Das beeinflusst die Reihenfolge und Bewertungen nicht: Schwächere Anbieter werden nicht besser bewertet, weil sie höhere Provisionen zahlen. Mehr dazu auf der Über-uns-Seite.
Wir aktualisieren die Daten regelmäßig und geben das Datum der letzten Prüfung auf jeder Anbieterseite an. Preise können sich ändern – vor Vertragsschluss empfehlen wir, die Konditionen direkt beim Anbieter zu verifizieren.
SumUp, myPOS und Viva.com sind in DE, AT und CH aktiv. Zettle ist auf Deutschland beschränkt. Bei Kassensystemen variiert die Verfügbarkeit stärker – orderbird und ready2order sind in Österreich verbreitet, Lightspeed international. Auf jeder Anbieterseite ist die DACH-Verfügbarkeit angegeben.
Ja, das ist sogar üblich. Viele Betriebe nutzen ein Kassensystem (z. B. orderbird) mit einem integrierten Zahlungsterminal. Manche Kassensysteme bringen eigene Zahlungslösungen mit; andere lassen sich mit externen Kartenlesern koppeln. Auf den jeweiligen Anbieterseiten ist angegeben, welche Kombinationen unterstützt werden.