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Branche · Friseur

Kassensystem für den Friseursalon

Neuer Termin, Trinkgeld vom Kunden, Provision für den Stylisten — am Empfang laufen im Friseursalon drei Abläufe gleichzeitig zusammen. Wir zeigen Kassensysteme und Kartenleser, die zum Salonalltag passen: von der Einzel-Selbstständigen bis zum Team-Salon mit mehreren Stühlen.

Professionelle Friseurscheren am Arbeitsplatz – Kassen- und Kartenzahlungslösungen für den Salon

Worauf es in dieser Branche ankommt

  • Termin- und Kundenverwaltung
  • Mitarbeiter- und Provisionsabrechnung
  • Trinkgeld-Funktion (steuerkonform)
  • TSE-Konformität (KassenSichV)
  • Einfache Bedienung am Empfang
  • Kartenzahlung inkl. kontaktlos
  • Kassenbonpflicht erfüllen
  • DATEV-Export für die Buchhaltung
Unsere Auswahl

Passende Anbieter

Testsieger

ready2order

Kassensystem
4.2

Flexibles Kassensystem aus Österreich — stark bei RKSV & DACH-Fiskalisierung.

Hardware
ab 279 €
Pro Monat
34,9 €
Gebühr
individuell
Vertrag
monatlich kündbar
iPad-Tipp

orderbird

Kassensystem
4.0

Die bekannte iPad-Kasse für kleine Gastronomie und Retail.

Hardware
ab 399 €
Pro Monat
22 €
Gebühr
ab 1,75 %
Vertrag
12 Monate
Einsteiger-Tipp

SumUp

Kartenlesegerät
4.4

Der bekannteste Kartenleser für mobile Kleinhändler — ohne Vertrag.

Hardware
ab 34 €
Pro Monat
0 €
Gebühr
ab 1,39 %
Vertrag
keine Bindung

Tipp: Rechne deinen konkreten Umsatz und Kartenmix im Kostenrechner durch – die günstigste Wahl hängt von deinem Profil ab.

Was braucht welcher Salon-Typ?

Funktion Einzel-SalonTeam-Salon (3–10 MA)Beauty-SalonFilialbetrieb
Terminverwaltung ? empf. MUSS MUSS MUSS
Mitarbeiter- & Provisionsabr. ? MUSS MUSS MUSS
Trinkgeld-Funktion ? empf. MUSS empf. MUSS
TSE / Fiskalisierung ? MUSS MUSS MUSS MUSS
Kundenverwaltung (CRM) ? opt. empf. MUSS MUSS
Kartenzahlung inkl. kontaktlos ? MUSS MUSS MUSS MUSS
Kassenbonpflicht / Beleg ? MUSS MUSS MUSS MUSS
DATEV-Export ? opt. empf. empf. MUSS

MUSS = Pflichtfunktion   empf. = empfohlen   opt. = optional   = nicht relevant

Häufige Fragen

Lohnt sich ein volles Kassensystem für einen kleinen Salon?

Das kommt auf deinen Alltag an. Als Einzel-Selbstständige reicht oft ein Kartenleser mit einfacher Kassen-App — SumUp oder Zettle decken Kartenakzeptanz und Belegpflicht ab, ohne Monatsgebühr. Sobald du Mitarbeiter hast, Provisionen abrechnest oder einen strukturierten Terminkalender führst, lohnt sich ein vollständiges Kassensystem: ready2order oder orderbird bündeln diese Funktionen in einer Oberfläche und sparen in der Summe Zeit und Fehler.

Brauche ich als Friseur eine TSE?

Sobald du eine elektronische Registrierkasse nutzt, ja — die KassenSichV schreibt eine Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) vor. Die meisten Salon-Kassensysteme liefern die TSE bereits mit oder bieten sie als günstigem Add-on an. Nutzt du nur einen reinen Kartenleser ohne Kassensoftware (also keine Artikelverwaltung, kein Journalspeicher), entfällt die TSE-Pflicht in der Regel. Im Zweifel lohnt ein Blick auf die Wegleitung deines Finanzamts.

Kann ich Trinkgeld per Karte abrechnen?

Ja — viele Terminals und Kassensysteme bieten eine Trinkgeld-Eingabe direkt am Display. Steuerlich gilt: Trinkgeld, das über das Kassensystem erfasst wird, muss als Einnahme verbucht werden (Ausnahme: freiwilliges Trinkgeld, das direkt an den Angestellten geht, bleibt für diesen steuerfrei bis zu bestimmten Grenzen). Achte beim Systemvergleich gezielt auf die Trinkgeld-Funktion — nicht alle Kartenleser-Basismodelle unterstützen sie.

Welches Kassensystem eignet sich für einen Salon mit mehreren Stylisten?

Du brauchst zwingend eine Mitarbeiter-Verwaltung mit separaten Nutzerkonten und Provisionstracking. ready2order bietet Mitarbeiterabrechnung und individuelle Provisionsmodelle; orderbird hat Mehrbenutzer-Funktion für Teams. Wichtig: Jeder Stylist sollte sich am Terminal an- und abmelden können, damit Umsätze und Trinkgelder korrekt zugeordnet werden. Reine Kartenleser wie SumUp oder Zettle sind für mehrstühlige Salons ungeeignet.

Was kostet ein Kassensystem für den Friseursalon pro Monat?

Grob drei Stufen: (1) Nur Kartenleser (SumUp Solo ab 34 € einmalig, keine Monatsgebühr) — du zahlst nur die Transaktionsgebühr von 1,39 %; (2) Kassensystem mit Basisfunktionen (orderbird ab 22 €/Monat, ready2order ab ~35 €/Monat) — TSE, Artikelverwaltung, Mitarbeiter inklusive oder günstig nachrüstbar; (3) Spezialisierte Salon-Software mit integrierter Terminbuchung — 50–120 €/Monat, oft mit eigenem Buchungsportal. Für die meisten Einzel- oder Kleinsalons liegt die Praxis-Entscheidung zwischen Stufe 1 und 2.

Kann ich als selbstständige Friseurin mit SumUp alleine arbeiten?

Ja, für den Einstieg ist SumUp gut geeignet: kein Vertrag, geringe Anschaffungskosten (ab 34 €), Trinkgeld-Funktion beim SumUp Solo verfügbar. Die kostenlose SumUp POS App deckt Artikelverwaltung und Belegpflicht ab. Was fehlt: eine integrierte Terminbuchung, Kundenkartei und Mitarbeiterabrechnung. Wer später wächst, wechselt dann auf ein vollständiges Kassensystem — die Datenmigration ist allerdings nicht immer reibungslos.