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Kartenlesegerät-Vergleich

Flatpay vs. Zettle (PayPal) im Vergleich 2026

Flatpay und Zettle (PayPal) sind beides Kartenlesegeräte — ohne monatliche Grundgebühr. Die Girocard-Gebühr variiert: Flatpay 1,29 %, Zettle (PayPal) 1,39 %. Der Hardware-Einstiegspreis unterscheidet sich: Flatpay kostenlos, Zettle (PayPal) ab 29 €.

Fp
Flatpay Kartenlesegerät
Ze
Zettle (PayPal) Kartenlesegerät
Übersicht
Bewertung ★★★★☆ 3.9★★★★☆ 4.1
Hardware ab kostenlosab 29 €
Monatsgebühr 0 €0 €
Vertrag 36 Monatekeine Bindung
TSE optionaloptional
Märkte DEDE
Transaktionsgebühren
Girocard 1,29 %1,39 %
Visa / Mastercard 1,29 %1,39 %
American Express 1,29 %1,39 %
Akzeptierte Zahlungen
Girocard
Visa / Mastercard
Amex
Apple / Google Pay
Tap to Pay
Stärken
  • Einheitliche Flatrate von 1,29 % für alle Kartenarten
  • Kostenloses Terminal (PAX A920Pro) ohne Monatsgebühr
  • PAX A920Pro mit WLAN + 4G/SIM — zwei unabhängige Verbindungswege
  • Tägliche Auszahlung (Next-Day-Settlement)
  • Einheitssatz 1,39 % auf alle Karten
  • Kostenlose Kassen-App mit Inventar
  • PayPal-Auszahlung
Schwächen
  • 1,29 % Flatrate — bei kleinem Bon teurer als Anbieter mit günstiger Girocard-Gebühr
  • Amex nicht im Standard enthalten — muss separat aktiviert werden
  • Mindestumsatz 2.000 €/Monat pro Terminal, sonst 50 € Ausgleichsgebühr
  • 36 Monate Mindestvertragslaufzeit (danach monatlich kündbar)
  • Nur in Deutschland verfügbar (kein AT/CH)
  • Zweitgerät kostet 79 €
Zu Flatpay ↗ Zu Zettle (PayPal) ↗

Flatpay vs. Zettle (PayPal) im Detail

Flatpay und Zettle richten sich beide an stationäre Händler in Deutschland, haben denselben Markt im Visier und sind dennoch konzeptionell verschieden aufgestellt — einer auf maximale Flexibilität, der andere auf feste Konditionen mit Commitment.

Der Preis spricht für Flatpay. 1,29 % gegenüber Zettles 1,39 % — das klingt nach wenig, summiert sich aber: Bei 15.000 € Monatsumsatz sind das 15 € im Monat oder 180 € im Jahr. Wichtiger als der Satz ist jedoch, was drumherum passiert: Flatpay stellt das Terminal (PAX A920Pro) kostenlos und zahlt täglich aus. Zettle nimmt 29 € für den ersten PayPal Reader und zahlt innerhalb von 1–3 Tagen — oder sofort, wenn ein PayPal-Konto hinterlegt ist.

Der Preis hat einen Haken: 36 Monate Bindung. Flatpay bindet Händler für drei Jahre. Zettles Modell kennt keine Mindestlaufzeit. Wer sich nicht sicher ist, ob das Geschäft läuft, oder wer in ein paar Monaten womöglich die Lösung wechseln möchte, zahlt bei Flatpay im Zweifel für eine lange Restlaufzeit. Zettle lässt sich zu jedem Zeitpunkt verlassen.

Flatpay hat das bessere Terminal, Zettle die bessere Software. Der PAX A920Pro von Flatpay läuft mit WLAN und 4G über eine eingebaute SIM-Karte gleichzeitig — fällt das WLAN aus, greift automatisch das Mobilfunknetz. Ein echter Vorteil für Gastronomiebetriebe und Märkte. Zettle punktet auf der Softwareseite: Die kostenlose Kassen-App bringt Inventarverwaltung mit, die für Einzelhändler mit Warenbestand kaum zu ersetzen ist. Flatpay bietet keine eigene Kassensoftware.

Mindestumsatz ist der dritte Filter. Flatpay verlangt 2.000 € Kartenumsatz pro Monat — wer darunter bleibt, zahlt 50 € Ausgleichsgebühr. Zettle kennt keine Umsatzschwelle.

Fazit: Stationäre Händler mit verlässlich hohem Umsatz, die eine feste Flatrate, tägliche Auszahlung und solides Terminal ohne WLAN-Abhängigkeit schätzen, liegen bei Flatpay besser. Wer Flexibilität, eine Kassensoftware mit Inventar oder PayPal-Auszahlung braucht, oder nicht sicher ist, wie sich der Umsatz entwickelt, ist mit Zettle auf der sicheren Seite.

Häufige Fragen zu diesem Vergleich

Ist Flatpay günstiger als Zettle?

Ja — Flatpay kostet 1,29 % auf alle Kartenarten, Zettle 1,39 %. Auf 10.000 € Monatsumsatz macht das 10 € aus. Der entscheidendere Unterschied liegt jedoch in der Vertragsbindung: Flatpay bindet 36 Monate, Zettle lässt sich jederzeit kündigen.

Was passiert bei Flatpay, wenn ich den Mindestumsatz nicht erreiche?

Flatpay setzt 2.000 € Kartenumsatz pro Monat voraus. Wer darunter bleibt, zahlt eine Ausgleichsgebühr von 50 €. Für saisonale Betriebe oder Geschäfte mit niedrigem Kartenanteil kann das ein erheblicher Kostenfaktor sein.

Kann ich mit Zettle meinen Warenbestand verwalten?

Ja — die kostenlose Zettle-Kassen-App enthält eine vollständige Inventarverwaltung mit Artikelstamm, Bestandsabgleich und Variantenpflege. Das ist besonders für Einzelhändler mit Lagerbestand ein klarer Vorteil gegenüber Flatpay, das keine eigene Kassensoftware mitbringt.

Welcher Anbieter zahlt schneller aus?

Flatpay: täglich (Next-Day-Settlement). Zettle: 1–3 Werktage auf Bankkonto, alternativ sofort auf ein verknüpftes PayPal-Konto. Wer Liquidität täglich braucht, liegt mit Flatpay vorn — sofern die 36-monatige Bindung kein Hindernis ist.

Wer nimmt welchen?

Fp Flatpay

Stationäre Händler & Gastro, die eine feste Flatrate statt variabler Sätze wollen

  • Einheitliche Flatrate von 1,29 % für alle Kartenarten
  • Kostenloses Terminal (PAX A920Pro) ohne Monatsgebühr
  • PAX A920Pro mit WLAN + 4G/SIM — zwei unabhängige Verbindungswege
Ze Zettle (PayPal)

Retail mit Inventarbedarf, Nähe zum PayPal-Ökosystem

  • Einheitssatz 1,39 % auf alle Karten
  • Kostenlose Kassen-App mit Inventar
  • PayPal-Auszahlung

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