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Kartenlesegerät-Vergleich

Zettle (PayPal) vs. Viva.com im Vergleich 2026

Zettle (PayPal) und Viva.com sind beides Kartenlesegeräte — ohne Grundgebühr und Vertragsbindung. Die Girocard-Gebühr variiert: Zettle (PayPal) 1,39 %, Viva.com 0,85 %. Bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: Zettle (PayPal) in DE, Viva.com in DE/AT.

Ze
Zettle (PayPal) Kartenlesegerät
Vi
Viva.com Kartenlesegerät
Übersicht
Bewertung ★★★★☆ 4.1★★★★☆ 3.9
Hardware ab ab 29 €kostenlos
Monatsgebühr 0 €0 €
Vertrag keine Bindungkeine Bindung
TSE optionaloptional
Märkte DEDE, AT
Transaktionsgebühren
Girocard 1,39 %0,85 %
Visa / Mastercard 1,39 %1,69 %
American Express 1,39 %2,75 %
Akzeptierte Zahlungen
Girocard
Visa / Mastercard
Amex
Apple / Google Pay
Tap to Pay
Stärken
  • Einheitssatz 1,39 % auf alle Karten
  • Kostenlose Kassen-App mit Inventar
  • PayPal-Auszahlung
  • Günstiger Debit-Satz (0,85 %)
  • Tap to Pay ohne Zusatzgerät
  • Eigene Banklizenz (BaFin)
Schwächen
  • Nur in Deutschland verfügbar (kein AT/CH)
  • Zweitgerät kostet 79 €
  • Kreditkarten (1,69 %) und Amex (2,75 %) deutlich teurer als Debit
  • Geringe Markenbekanntheit in DACH
Zu Zettle (PayPal) ↗ Zu Viva.com ↗

Zettle (PayPal) vs. Viva.com im Detail

Zettle und Viva.com teilen das Prinzip: kein monatlicher Fixkostenblock, keine Mindestlaufzeit. Beim Gebührenmodell und Funktionsumfang gehen die Wege deutlich auseinander.

Zettles Stärke liegt in der Transparenz und der Software. 1,39 % auf jede Karte — egal ob Girocard, Visa, Mastercard oder Amex. Der PayPal Reader kostet einmalig 29 €. Wer Umsatz und Kosten plant, rechnet mit einer einzigen Zahl. Hinzu kommt die kostenlose Kassensoftware mit Inventarverwaltung: Artikelstamm, Lagerbestand, Variantenpflege — das geht über reines Kassieren hinaus und macht Zettle für Einzelhändler mit Warenbestand zur vollständigen Lösung. Auszahlung wahlweise auf Bankkonto (1–3 Tage) oder sofort auf ein PayPal-Konto.

Viva.com: günstiger bei Debit, teurer bei Kredit. Inländische Debitkarten (Girocard, Maestro, Visa Debit) kosten 0,85 % — klar unter Zettles 1,39 %. Inländische Kreditkarten (Visa, Mastercard) dagegen 1,69 %, also mehr als Zettle. Die Sätze sind All-in, keine versteckten Aufschläge. Ein Café mit überwiegend deutschen Girocards spart real; ein Stadtcafé mit vielen Touristenkreditkarten zahlt bei Viva.com mehr. Viva.com hat kein öffentlich kommuniziertes Inventar-Tool; der Fokus liegt auf Zahlungsabwicklung.

Tap to Pay: Viva.com ist Vorreiter. Viva.com gehört zu den ersten Anbietern, die in Deutschland SoftPOS mit Software-PIN-Pad eingeführt haben — auch Beträge über 50 € sind ohne separates Terminal möglich. Zettle bietet Tap to Pay auf dem iPhone, aber ohne Software-PIN-Eingabe, womit das 50-€-Limit für Girocard gilt.

Länder: Viva.com punktet mit Österreich-Unterstützung. Zettle ist nur in Deutschland verfügbar. Viva.com ist in Deutschland und Österreich aktiv. Für Händler mit österreichischem Standort scheidet Zettle damit aus.

Fazit: Händler, die primär deutsche Debitkarten akzeptieren, mobil arbeiten und Gebühren minimieren wollen, haben mit Viva.com das Sparpotenzial auf ihrer Seite. Händler mit Warenbestand, kreditkartenlastigem Mix oder dem Wunsch nach einem einheitlichen Satz und PayPal-Anbindung fahren mit Zettle besser.


Korrektur (24. Juni 2026): Die Viva.com-Gebühren wurden korrigiert. Die zuvor genannten Sätze (ab 0,30 %) entsprachen nur der Interchange-Komponente, nicht der vollständigen Acquirer-Gebühr. Die korrekten All-in-Sätze: 0,85 % (Debit), 1,69 % (Kredit), 2,75 % (Amex).

Häufige Fragen zu diesem Vergleich

Ist Viva.com günstiger als Zettle?

Bei Debitkarten ja — Viva.com berechnet 0,85 %, Zettle 1,39 %. Bei Kreditkarten dreht sich das Verhältnis — Viva.com nimmt 1,69 %, Zettle 1,39 %. Wer überwiegend deutsche Girocards annimmt, fährt mit Viva.com günstiger. Bei gemischtem oder kreditkartenlastigem Mix ist Zettles Einheitssatz meist besser.

Was hat Zettle, das Viva.com nicht bietet?

Eine kostenlose Kassen-App mit Inventarverwaltung. Die Zettle-App enthält Artikelstamm, Lagerbestandsabgleich und Variantenpflege — relevant für Händler, die nicht nur kassieren, sondern auch Bestände verwalten wollen. Viva.com ist stärker auf reines Kartenzahlen fokussiert.

Ist Viva.com auch in Österreich verfügbar?

Ja — im Gegensatz zu Zettle, das ausschließlich in Deutschland aktiv ist. Viva.com ist in Deutschland und Österreich verfügbar. Wer auch in Österreich kassieren will, kommt an Zettle damit nicht vorbei.

Was bedeutet die eigene BaFin-Lizenz von Viva.com für mich als Händler?

Viva.com verarbeitet Zahlungen als direkter Acquirer mit eigener BaFin-Lizenz, ohne zwischengeschaltete Drittbank. Die veröffentlichten Sätze sind All-in-Preise inklusive Interchange. Für die meisten Kleinhändler ist der Lizenz-Unterschied im Alltag kaum spürbar; relevant wird er bei höherem Volumen und Verhandlungsspielraum.

Wer nimmt welchen?

Ze Zettle (PayPal)

Retail mit Inventarbedarf, Nähe zum PayPal-Ökosystem

  • Einheitssatz 1,39 % auf alle Karten
  • Kostenlose Kassen-App mit Inventar
  • PayPal-Auszahlung
Vi Viva.com

Preissensible Vielnutzer, Smartphone-Kassen (Tap to Pay)

  • Günstiger Debit-Satz (0,85 %)
  • Tap to Pay ohne Zusatzgerät
  • Eigene Banklizenz (BaFin)

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