SumUp vs. Viva.com im Vergleich 2026
SumUp und Viva.com sind beides Kartenlesegeräte — ohne Grundgebühr und Vertragsbindung. Die Girocard-Gebühr variiert: SumUp 1,39 %, Viva.com 0,30 %. Bei der Verfügbarkeit gibt es Unterschiede: SumUp in DE/AT/CH, Viva.com in DE/AT.
| Su SumUp Kartenlesegerät | Vi Viva.com Kartenlesegerät | |
|---|---|---|
| Übersicht | ||
| Bewertung | ★★★★☆ 4.4 | ★★★★☆ 3.9 |
| Hardware ab | ab 34 € | kostenlos |
| Monatsgebühr | 0 € | 0 € |
| Vertrag | keine Bindung | keine Bindung |
| TSE | optional | optional |
| Märkte | DE, AT, CH | DE, AT |
| Transaktionsgebühren | ||
| Girocard | 1,39 % | 0,30 % |
| Visa / Mastercard | 1,39 % | 0,30 % |
| American Express | 1,39 % | 1,00 % |
| Akzeptierte Zahlungen | ||
| Girocard | ✓ | ✓ |
| Visa / Mastercard | ✓ | ✓ |
| Amex | ✓ | ✓ |
| Apple / Google Pay | ✓ | ✓ |
| Tap to Pay | ✓ | ✓ |
| Stärken | ||
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| Schwächen | ||
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| Zu SumUp ↗ | Zu Viva.com ↗ | |
SumUp vs. Viva.com im Detail
Viva.com wirbt mit Sätzen ab 0,30 % — auf den ersten Blick ein Bruchteil von SumUps 1,39 %. Der Vergleich lohnt sich trotzdem genauer, denn die beiden Modelle sind grundverschieden aufgebaut.
SumUp: ein Satz, volle Transparenz. 1,39 % gilt für jede Karte — Girocard, Visa, Mastercard, Amex, inländisch wie ausländisch. Keine Überraschungen, keine Differenzierung nach Kartentyp. Wer kalkulieren will, braucht nur den Umsatz mal 1,39 % zu rechnen.
Viva.com: niedrige Einstiegssätze, aber mit Kartenmix-Risiko. Die beworbenen 0,30 % gelten für inländische Debit- und Kreditkarten ohne Interchange-Aufschlag. Bei ausländischen Karten, Firmenkarten oder Premium-Kreditkarten kommen Scheme-Gebühren hinzu, die Viva.com nicht pauschal nennt. Ein Café in einer Touristengegend mit vielen ausländischen Kreditkarten zahlt real deutlich mehr als die 0,30 % suggerieren — ein Marktstand mit überwiegend deutschen Debitkarten dagegen tatsächlich sehr wenig.
Tap to Pay ist bei beiden Standard, aber Viva.com gehört zu den Vorreitern der Technologie in Deutschland und unterstützt ein vollständiges Software-PIN-Pad, sodass auch Beträge über 50 € ganz ohne Zusatzgerät kassiert werden können.
Eigene Banklizenz vs. etabliertes Ökosystem. Viva.com ist einer der wenigen Zahlungsdienstleister in Europa mit eigener Banklizenz (in Deutschland BaFin-reguliert) und agiert als direkter Acquirer. SumUp punktet stattdessen mit Marktreife, vier Millionen Händlern weltweit und einem breiten Hardware-Sortiment.
Länderabdeckung: SumUp läuft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viva.com deckt Deutschland und Österreich ab, fehlt aber in der Schweiz.
Fazit: Wer überwiegend mit inländischen Debitkarten zu tun hat und Zeit investiert, die eigene Kartenmischung zu verstehen, kann mit Viva.com real sparen. Wer Vorhersagbarkeit ohne Rechercheaufwand will oder auch in der Schweiz aktiv ist, bleibt mit SumUp auf der sicheren Seite.
Häufige Fragen zu diesem Vergleich
Warum sind die Viva.com-Sätze so viel niedriger als bei SumUp?
Viva.com nennt Ausgangssätze ab 0,30 % für inländische Debit- und Kreditkarten ohne Aufschlag — deutlich unter SumUps Einheitssatz von 1,39 %. Der Haken: Bei ausländischen Karten, Firmenkarten oder Premiumkarten kommen zusätzliche Scheme-Gebühren hinzu, die Viva.com nicht pauschal ausweist. Der reale Durchschnittssatz hängt stark vom Kartenmix der Kundschaft ab.
Welcher Anbieter ist für Einsteiger einfacher zu kalkulieren?
SumUp. Ein einziger, transparenter Satz von 1,39 % auf jede Karte lässt sich ohne Vorwissen durchrechnen. Viva.com erfordert mehr Auseinandersetzung mit der eigenen Kartenmischung, um die tatsächlichen Kosten realistisch einzuschätzen.
Was bedeutet die BaFin-Lizenz von Viva.com für Händler konkret?
Viva.com verarbeitet Zahlungen als direkter Acquirer mit eigener Banklizenz, ohne zwischengeschaltete Drittbank. Praktisch heißt das potenziell schnellere Abwicklung und weniger Gebührenebenen — ändert aber nichts an der grundsätzlichen Intransparenz der „ab”-Sätze für Auslandskarten.
Welcher Anbieter ist DACH-weit verfügbar?
Nur SumUp. Viva.com deckt Deutschland und Österreich ab, aber nicht die Schweiz. Wer auch in der Schweiz kassieren will, kommt an SumUp nicht vorbei.
Wer nimmt welchen?
Einsteiger, mobile Kleinhändler, Marktstände
- Einheitlicher Satz für alle Karten
- Keine Vertragsbindung, kein Monatspreis
- Riesiges Zubehör- & App-Ökosystem
Preissensible Vielnutzer, Smartphone-Kassen (Tap to Pay)
- Sehr niedrige Domestic-Sätze
- Tap to Pay ohne Zusatzgerät
- Eigene Banklizenz (BaFin)
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